Ausstellung:
Katrin Stangl – nüchtern betrachtet

Grafik, Bücher, Zeichnungen. 25.2. – 17.4.2010

Katrin Stangl wurde 1977 in Filderstadt geboren, ab 1984 lebte die Familie in Lindau/Bodensee. 1998 bis 2004 studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, bis 2006 war sie dort Meisterschülerin von Volker Pfüller Während dieser Zeit absolvierte sie mit einem DAAD-Stipendium ein Auslandssemester bei dem brasilianischen Drucker und Verleger José F. Borges. Seit 2007 lebt sie als freischaffende Künstlerin und Mutter einer kleinen Tochter in Köln.

Thomas Brenner – couvent.
Inszenierte Fotografie

Ausstellung der Open air Galerie An der Staufenmauer:

Thomas Brenner, 1961 geboren in Wiedenbrück/ Westfalen, studierte Kommunikationsdesign an der Gesamthochschule Essen. 1986 arbeitete er als Assistent bei Gerhard Vormwald in Paris. Er lebt als freischaffender Fotograf in Kaiserslautern.
Brenner arbeitet in fotografischen Zyklen, die er mit großem Aufwand an Material und Personal - oft in Kooperation mit Installationskünstlern – inszeniert. So ist auch in einer belgischen Klosterruine, die der Künstler Michel Jamsin bewohnt, der Fotozyklus „Couvent“ entstanden, den wir nun in den 12 Schaufenstern auf der unserem Laden gegenüberliegenden Straßenseite präsentieren.

Im Kabinett: Die Edition Skulptur des Büchergilde artclub

Bilder haben die meisten Menschen an den Wänden, anders verhält es sich aber mit der dreidimensionalen Kunst. Hier regiert unumstritten der Nippes den deutschen Alltag – wogegen gar nichts einzuwenden ist, denn auch das ist eine Form der Kleinplastik. Zum Leben mit künstlerischer Plastik aber fehlt oft zweierlei: der geeignete Platz und das geeignete Angebot. Die Büchergilde denkt sich: der Platz findet sich, wenn die richtige Skulptur gefunden ist, und bemüht sich, im artclub preiswerte und hochwertige Kleinplastiken zu präsentieren.

Eine Monotypie von Johannes Pfeiffer

schmückt für die nächsten 4 Grafikbriefe unsere Briefkuverts. Monotypie bedeutet hier, dass eine Glasplatte mit Druckfarbe eingeschwärzt und das darauf gelegte Blatt von hinten mit einer Durchdruckzeichnung versehen wird. Angeregt zu den Motiven wurde Pfeiffer durch die Windmühlenruinen auf der Insel Mallorca.
1954 in Ulm geboren, studierte Pfeiffer 1981 – 1983 an der Accademia die Belle Arti di Roma und 83 – 84 an der Accademia die Belle Arti di Carrara Bildhauerei. Seine Installationen, häufig aus einzelnen von Fäden gehaltenen Backsteinen, sind auf der ganzen Welt zu finden. Pfeiffer lebt als freischaffender Künstler in Turin.

Wir sind auf der Deutsch-Niederländischen Grafikbörse in Borken...

Freitag 5. März - Sonntag 7. März 2010.
Bei uns am Stand treffen Sie Klaus Süß!
Anfahrt von z.B. Köln 125 km, Düsseldorf 90 km, Dortmund 85 km. Der Eintritt ist frei. Freitag 15.00 bis 19.30 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils 11.00 bis 18.00 Uhr in der Stadthalle Vennehof.
Sie sehen u.a. schon die neuen artclub-Grafiken des 2. Quartals, z.B. Hans Ticha und den "Fernsehkotzer" von Ernst Volland. Mehr, wenn Sie auf das Bild von Klaus Süß klicken...

...und auf der Buchmesse Leipzig
von Donnerstag, 18. – Sonntag, 21. März 2010

Künstler an unserem Messe-Stand:

Anja Tschepets, Franziska Neubert, Gerda Raidt, Ullrich Tarlatt, Angela Hampel, Klaus Süß und Dagmar Zemke – die genauen Termine, Öffnungszeiten und Kartenbestellen auf Klick auf dieses Bild.

Unsere Messe-Abendveranstaltung in der Leipziger Holzschnittwerkstatt und Galerie Hoch & Partner findet dieses Jahr am Freitag um 20 Uhr statt, mit Musik und Lesung im Rahmen einer Ausstellungseröffnung „Pressendrucke“: Die Drucke von vier Pressen werden vorgestellt:
die burgart presse (Rudolstadt), Die Quetsche (Witzwort), Sonnenbergpresse (Kemberg/Chemnitz) und die Gutenberg Presse (das ist ein Teil des Büchergilde artclub).

Und hier die Arbeiten unserer 'Messekünstler': Klaus Süß

Der Chemnitzer Künstler hat ein großformatiges Holzschnittbuch zu einem Text der durch Provokationen auffallenden Deutsch-Rockgruppe "Ramstein" geschaffen: Frühling in Paris...







Ulrich Tarlatt - Neue Booklets

1952 in Wansleben bei Halle geboren. Nach seinem Studium seit 1981 freischaffender Künstler, gründete er 1987 die Edition Augenweide, denn das Künstlerbuch steht im Mittelpunkt seiner Arbeit. Hunderte Buchobjekte gibt es, neben Malerei, Skulptur, Grafik und Objekten. Tarlatt lebt und arbeitet in Bernburg. Die Booklets sind kurze Texte, oft literarische Erstveröffentlichungen, die mit Originalgrafiken zwischen 2 feste Deckel zusamengeheftet werden. Dieses Mal sind es Texte von Franz Hohler und Dieter Wellershof, beide haben ihre Booklets auch signiert.

Ein Mord im bibliophilen Milieu – originalgrafisch illustriert!

Reinhard Scheubles Verlag für Buchkunst Quetsche kann auf sein 25jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlass legt der Verleger einen Krimi vor, der im Milieu der Bibliophilie spielt – und auch der Ermittler ist ein Buchkunst-Sammler. Bei einem solchen Buch ist klar: es muss illustriert sein, und zwar mit Originalgrafiken. Dies übernahm die junge Künstlerin Anja Tschepets (*1970 Leningrad, Grafikstudium 1992 – 95 in Montreal, 1995 – 2001 in Berlin Weißensee).


Gerda Raidt

1975 in Berlin geboren, studierte Raidt zunächst freie Grafik in Halle, darauf folgte ein Meisterschülerstudium in Leipzig. Seit 2004 arbeitet sie als freie Illustratorin. Für die Büchergilde illustrierte Sie Irmgard Keun, Das kunstseidene Mädchen mit einer bis dato nicht bekannten Animationstechnik, die den Blick des Betrachters fokussiert, leider vergriffen. Nun hat sie ein Kindersprüchebuch illustriert.


Dagmar Zemke - work in progress

Die Künstlerin zeigt auf der Buchmesse die Vorarbeiten für ihr nächstes Holzschnitt-Buch - und die haben die Form eines Unikatbuches, das vielleicht zur Messe schon fertig ist - nur verkaufen wird sie es nicht, bis nicht die Bilder dann auch in Holz geschnitten sind...






Die Drucke der Gutenberg Presse

werden nun in der Ausstellung bei Hoch+Partner in Leipzig erstmals en bloc gezeigt.
Die Büchergilde wird, was die Buchkunst betrifft, hauptsächlich mit ihren illustrierten Büchern und den entsprechenden Vorzugsausgaben mit lose beiliegender Originalgrafik wahrgenommen. Es gibt aber daneben seit 1992 die Gutenberg Pressendrucke, beginnend mit von Albert Kapr in Holz geschnittenen Gedichten von Francois Villon, über die Reihe „Bagatellen“ von Karl-Georg Hirsch bis zu dem satirischen Holzschnittbuch „Männer“ der jungen Berliner Künstlerin Franziska Schaum. 14 Drucke sind in den vergangenen 18 Jahren erschienen.
Abb. links aus: 12. Druck - Ringelnatz. Radierung Marco Rien.

Neues Unikatbuch von Georg Koenigstein

Die gemalten und handgeschriebenen Bücher des in der Nähe von Wien lebenden Künstlers erinnern an die ganz frühen Zeiten des Buches, erneut hat er ein echtes Schatzkästlein erotischer Zeichnungen geschaffen. Pietro Fortini, ein toskanischer Autor des 16. Jahrhunderts, schuf einen erotischen Novellenzyklus, gewidmet der »edlen und züchtigen Madonna Faustina Braccioni in Cellole«, den Koenigstein in Auszügen illustrierte.

Fotounikate von Walter Vogel im artclub des 2. Quartals!

1932 in Düsseldorf geboren, studierte Vogel 1965 - 1968 an der Folkwangschule in Essen beim damals wichtigsten Lehrer für Fotografie, Otto Steinert. Erste fotografische Arbeiten entstanden bereits 1950, in den sechziger Jahren schuf er Reportagen über das Ruhrgebiet sowie Künstlerporträts, darunter von Joseph Beuys, Daniel Spoerri und Pina Bausch. Vogels Werk wurde u.a. im ZEIT magazin und in zahlreichen Büchern publiziert, der Künstler lebt in Düsseldorf.

„So viel Geld für einen so dünnen Mann?“

höhnte (?) 1980 ein Dresdner Bank Direktor, als sein Vorstandskollege Meier-Preschany, der für die Bank eine Skulpturensammlung aufbaute, für 750 000 $ Giacomettis Skulptur „Schreitender“ in New York kaufte. Seit kurzem ist die in den Besitz der Commerzbank übergegangene und von dieser unter Sothebys Hammer gebrachte Skulptur das teuerste jemals versteigerte Kunstwerk – 104 Mio $ kostete es nun Anfang 2010. Dr. Meier-Preschany erlaubt mir, darauf zu verweisen, dass er nicht nur seit 20 Jahren aufmerksamer Leser und Kunde des „Frankfurter Grafikbriefes“, sondern auch seit 40 Jahren zufriedenes Mitglied der Büchergilde ist…

Unser 'Derriere le miroir'-127 von Giacometti (1961), ist leider schon verkauft.