WIR LADEN SIE SEHR HERZLICH EIN ZU UNSERER AUSSTELLUNG:
NUR SCHWARZ UND WEISS!
PURISMUS ODER HÖCHSTER SEHGENUSS?

DIE AUSSTELLUNG IN DER FRANKFURTER BÜCHERGILDE BUCHHANDLUNG & GALERIE IST VOM 13.3.2018 BIS ZUM 27.4.2019 ZU SEHEN, MONTAG BIS SAMSTAG, 10.00 BIS 19.00 UHR.

Edgar Degas, einer der Großmeister des Impressionismus, also der Malerei, die sich doch der Wiedergabe unmittelbarer Sinneswahrnehmung verschrieben hatte, wünschte sich ein zweites Leben: Dann, so der französische Maler, „würde ich alles nur in Schwarz und Weiß machen“.

Impressionismus, darunter versteht man zuallererst helle, lichtdurchflutete Kompositionen mit leuchtenden Farben. Aber Impressionismus schwarzweiß? Ja, denn „viele Impressionisten haben gezielt schwarzweiß gearbeitet, um auf diese Weise ihre Kunstauffassung bewusst zu trans-portieren. Im Vordergrund stand das Experiment: Wie kann man die Atmosphäre eines Augenblicks mit reduzierter Farbsprache ausdrücken?“ (Nico Kirchberger). Als Medium solcher Bemühungen wählten Degas, Renoir, Pissarro, Cézanne und Manet – Druckgrafik, vor allem Lithografie und Radierung.

Wir sind heute von farbigen Bildern überflutet. Wenn man bedenkt, dass es noch in den 1930er-Jahren der Arbeit des Lithografen bedurfte (ein eigener Ausbildungsberuf, der es verstand, eine farbige Vorlage ohne fotomechanische Unterstützung seitenverkehrt in Einzelfarben auf mehrere Lithosteine zu übertragen, deren Zusammendruck dann ein fast fotorealistisches Farbbild ergab), um farbige Plakate für die Werbung zu produzieren, sieht man den Quantensprung. Heute hat fast jeder einen eigenen Farbdrucker zu Hause, Farbe zu produzieren ist einfacher und preiswerter als Schwarzweiß, beispielsweise bei Fotoabzügen, weil das ein Minderheitenthema geworden ist. Da kann eine schwarzweiße Darstellung zur Augenerholung und fürs Gehirntraining sehr willkommen sein.

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NACHTRAG ZUR AUSSTELLUNG HECKEL, SCHMIDT-ROTTLUFF & CO…

„Die Suche von Ingrid Jörg ist noch nicht ganz abgeschlossen, es geht ihr wie so oft auch mir: Man weiß genau, man hat es, aber man weiß einfach nicht, wo. Kann also sein, dass die Ausstellung in ihrem Verlauf noch wächst…“ stand im letzten Grafikbrief. Ich bin schließlich mit der Künstlerin in ihr Granseer Elternhaus gefahren, und als wir die Suche schon aufgeben wollten, war ich der glückliche Finder der hinter einem großen Rahmen verborgenen Mappe mit den Drucker-Belegexemplaren.

Und dann machte ich eine beglückende Erfahrung, die mir zeigte, was unsere Steuergelder so auch ermöglichen und die ich Ihnen gern für eigene Zwecke zugänglich machen möchte: Auf der Website der Deutschen Nationalbibliothek konnte ich eruieren, dass 1964 ein Werkverzeichnis der Holzschnitte von Erich Heckel in New York erschienen ist (und dass das von Schmidt-Rottluff leider nur bis 1923 reicht), und dieses gleich für den nächsten Tag in den Lesesaal bestellen. (Gut, das ist ein Standortvorteil von Frankfurt und Leipzig). Per Tagesschein für 6 Euro gab‘s hieb- und stichfeste Daten für entsprechende Zertifikate.

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NACHTRAG ZUR KABINETT-AUSSTELLUNG CLAUDIA BERG

Das Lessing-Museum in Kamenz (das liegt zwischen Dresden und Bautzen und ist der Geburtsort von Gotthold Ephraim Lessing) hat soeben einen sehr schönen Katalog mit Kaltnadelradierungen von Claudia Berg herausgegeben, in dem auch die gerade bei uns gezeigten Rom-Radierungen abgebildet sind. Die Normalausgabe können wir derzeit nicht besorgen, bekommen aber von der Künstlerin einige Exemplare der sehr preiswerten Vorzugsausgabe:

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ALFRED POHL 22.8.1928 – 4.2.2019

Er war einer der Großen in Druckgrafik und originalgrafischer Buchillustration in Westdeutschland wie im 1990 vereinten. 1928 in Essen geboren, studierte Pohl an der Werkkunstschule Trier (1947 – 1948), der Päd. Hoch-schule Lüneburg (1954 – 1957) und der Werkkunstschule Hannover (1960 – 1961). 1965 durfte er dem Radiergroßmeister Johnny Friedländer in dessen Pariser Werk-statt über die Schulter schauen. Seine danach geschaffenen Farbradierungen, quasi in Symbiose mit dem Drucker Gert Schegulla in der Werkstatt Möhnesee entstanden, gehören zum Besten des Genres.

Pohl, der zeitlebens auch kunstpädagogisch tätig war, ging nach einer Assistenz an der Päd. Hochschule Göttingen (1963 – 1967) an das Colegio Alexander von Humboldt in Lima, Peru (1967 – 1970). Anschließend war er Mitglied der Misión Pedagógica im kolumbianischen Erziehungsministerium (1972 – 1974). Die Zeit in Süd-amerika, in der er auch mit Hansen-Bahia befreundet war, prägte seine Bildsprache im Farbholzschnitt. Das New Yorker Museum of Modern Art führte die bei ihm angekauften Arbeiten als die eines in Deutschland geborenen peruanischen Künstlers…

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HANS TRAXLER
WIRD 90

Da das aber erst im Mai soweit ist, wird noch nicht gratuliert, sondern hier erst mal nur auf die bereits eröffnete große Retrospektive „Hans Traxler für Kinder“ im Wilhelm Busch Museum in Hannover hingewiesen, sowie auf einen meiner berühmten Kellerfunde: Dieses Mal war der Keller die Website der Büchergilde, wo zu meiner Überraschung noch 2 Exemplare der Traxlerschen Vorzugsausgabe von Tucholskys „Schloß Gripsholm“ mit einer von ihm handkolorierten Orig.-Lithografie angezeigt waren

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HANS TICHA BEI DER EDITION ORNAMENT

Schon vor einigen Jahren hat der Quartus-Verlag in seiner sehr sorgfältig edierten Reihe „Ornament“ einen Band mit Feuilletons des Publizisten HD Schütt herausgebracht, eine Auswahl von Porträts von Regisseuren, Schauspielern und Schriftstellern, von Grenzgängern und Abenteurern, ein längst überfälliges Loblied auf alle Statisten und Nebendarsteller, Überlegungen zum Erfolgsgeheimnis von Chaplin und Donald Duck, bis hin zu einem kleinen Versuch über das Licht.
bis hin zu einem kleinen Versuch über das Licht. Sparsam illustriert das Ganze mit Abbildungen dreier Schwarzweißholzschnitte von Hans Ticha. Dieser hat nun aus seinen fünf Belegexemplaren sowie den wenigen Handabzügen der drei Holzschnitte eine Künstler-Vorzugsausgabe zusammengestellt

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TOMI UNGERER 28.11.1931 – 9.2.2019

Ich habe den zahlreichen ehrenden Nachrufen nichts hinzuzufügen. Künftig fehlt ein Leitstern. Bei der Büchergilde erschien schon 1962 das erste von ihm illustrierte (Kinder)Buch, „Crictor, die gute Schlange“. Es folgte 1985 „Heute hier, morgen fort. Here today, gone tomorrow“, 1989 Friedrich Dürrenmatts Justiz. Wir haben uns sehr darum bemüht, weitere Illustrationsaufträge bei ihm zu platzieren, allein, er war unglaublich beschäftigt

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MAL NICHT SO WUCHTIG:
KLEINE FORMATE VON ANDREA LANGE

Die in Kemberg bei Wittenberg lebende Künstlerin und V.O. Stomps-Preisträgerin brilliert in der Regel mit innovativ gebundenen, großformatigen Pressendrucken. Ihre neuesten Schöpfungen kommen eher im kleinen Format daher, aber wie gewohnt sehr aufwändig: Für "Ein steinernes Haus" hat sie 14 Orig.-Radierungen moldavischer Klöster in Rumnänien radiert!

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EINE NEUE GEMEINSCHAFTS-ARBEIT VON AUGEN:FALTER

Seit 10 Jahren besteht die Leipziger Künstlerinnengruppe, und jedes Jahr bringen die acht Grafikerinnen ein Gemeinschaftswerk zur Welt, dieses Jahr ist es eine Grafikmappe mit dem Titel "Waldrand", und davon gibt es nur 5 Exemplare...

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DEUTSCH-NIEDERLÄNDISCHE GRAFIKBÖRSE IN BORKEN 8. - 10.3.19

STADTHALLE VENNEHOF, AM VENNEHOF 1 (INTEGRIERTES PARKHAUS KOSTENLOS, EINTRITT FREI)
ÖFFNUNGSZEITEN: FREITAG, 2. MÄRZ, 16.00 BIS 20.00 UHR, SAMSTAG, 3. MÄRZ 11.00 BIS 17.00 UHR UND SONNTAG, 4. MÄRZ 11.00 BIS 17.00 UHR.

In Borken/Westfalen findet von Freitag, 8. März bis Sonntag, 10. März die Deutsch-Niederländische Grafikbörse statt – die traditionsreiche, streng auf Druckgrafik jurierte Messe wird seit mehr als 30 Jahren von der Stadt und dem Kreis Borken veranstaltet und ist die größte Grafikmesse Deutschlands. Zu einem Besuch bei freiem Eintritt und in sehr beschaulicher Atmosphäre kann ich nur raten. An unserem Stand präsentieren wir in diesem Jahr den Hamburger Künstler Klaus Raasch, der Samstag und Sonntag anwesend sein wird.

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BUCHMESSE LEIPZIG:

DONNERSTAG 21.3. BIS SONNTAG 24.3.19, TGL. 10.00 BIS 18.00 UHR

Den Büchergilde artclub finden Sie in der Halle 3, Stand D 507, der Bücherstand der Büchergilde in Halle 5, Stand K202.
Am Stand des artclub treffen Sie während der ganzen Messe Martin Stark, der das von ihm illustrierte Buch „Mary W. Shelley – Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ signieren und mit kleinen Einzeichnungen versehen wird.
Am Messe-Samstag ist voraussichtlich Klaus Süß bei uns am Stand, am Sonntag Angela Hampel.

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